05.07.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / Stefan Weil
Schottens Doppelhaushalt ist unter Dach und Fach
Wie erwartet passierte am Donnerstagabend im Bürgerhaus Rainrod der Doppelhaushalt 2010/2011 der Stadt Schotten und der städtischen Wirtschafts- und Versorgungsbetriebe (WVS) die parlamentarische Hürde. Am Ende fand das umfangreiche Zahlenwerk die Zustimmung der kooperierenden Fraktionen von SPD und FDP sowie der Freien Wähler (FW). Die CDU-Fraktion enthielt sich wie schon bei der vorausgegangen Abstimmung im Haupt- und Finanzausschuss.
09.06.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / MIT VB-Kreis
Rückbesinnung auf Kernaufgaben
Griechenland-Krise, Euro-Rettungsschirme und Schuldenberge bei Bund, Ländern und Gemeinden: Offiziell sind die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen mit über 1700 Milliarden Euro verschuldet. Deshalb fordert die Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU Vogelsbergkreis ein klares Bekenntnis der Länder und Kommunen zur Konsolidierung der Finanzen.
02.06.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / Stefan Weil / CDU Schotten
"Aktive Kernbereiche": Unterschiedliche Auffassungen über die Finanzierbarkeit
Die Stadt Schotten wird weiterhin am Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ des Landes Hessen teilnehmen. Mehrheitlich stimmten die Stadtverordneten am Donnerstagabend einigen Ergänzungen zum „integrierten Handlungskonzept“ zu, die vom hessischen Wirtschaftsministerium eingefordert worden waren. Das Handlungskonzept ist die Voraussetzung, um Fördermittel zu erhalten. Schotten gehört als eine von 15 hessischen Kommunen zu den Förderkandidaten.
22.05.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / Stefan Weil
Ausschüsse befassen sich mit "Aktive Kernbereiche"
Außerdem hatte das Hessische Wirtschaftsministerium einige Ergänzungen zum "integrierten Handlungskonzept" gefordert, das von einem Kasseler Planungsbüro in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Schottener Lenkungsgruppe entwickelt worden war. Das Parlament hatte am 12. November vergangenen Jahres in einem einstimmigen Votum das Konzept "zustimmend zur Kenntnis" genommen. Schotten gehört seit 2008 als eine von 15 hessischen Kommunen zu den Städten, die bis 2015 mit Fördermitteln von Bund und Land rechnen können. Insgesamt steht nach den Planungen und Vorgaben eine Summe von 5,7 Millionen Euro für Schotten im Raum, von der die Stadt selbst etwa 30 Prozent beisteuern müsste. Ob und wieweit die Förderung in dieser Höhe auch tatsächlich erfolgt, wird jährlich neu vom Wirtschaftsministerium an Hand der eingereichten Förderanträge entschieden. Über die einzelnen Projekte, die von der Stadt zur Förderung angemeldet werden, entscheidet letztlich die Stadtverordnetenversammlung. In der Beschlussvorlage des Magistrates sind für das Förderprogrammjahr 2010 folgende Vorhaben aufgeführt, wobei die Reihenfolge der Priorität entspricht: 1. Umgestaltung Marktstraße,2. Umgestaltung Europaplatz mit Bushaltemöglichkeit, 3. Historischer Stadtrundgang, 4. Aufwertung Alteburgpark (zweiter Bauabschnitt), 5. Leitsystem und Beschilderungskonzept, 6. Gestaltungskatalog Kernstadt. In den beiden Ausschusssitzungen meldeten die Vertreter der CDU und der Freien Wähler (FW) jetzt Bedenken an. "Das Konzept ist nicht finanzierbar und so in dieser Form den Bürgern nicht zu vermitteln", betonte CDU Fraktionsvorsitzender Michael Altmüller.
03.04.2010 - CDU Schotten
Amtsgericht Nidda muss erhalten bleiben
Im Hinblick auf die zuletzt kolportierten, angeblichen Absichten, das Amtsgericht Nidda zu schließen und die bisher zu dessen Zuständigkeitsbereich gehörenden Städte und Gemeinden anderen Gerichten zuzuordnen, sieht sich die Schottener CDU veranlasst, zur Wahrung der Interessen der einheimischen Bevölkerung eine Resolution zur Erhaltung dieser Institution auf den Weg zu bringen. Sie wird daher für die nächste Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag einbringen, dessen Text wie folgt lautet:
30.03.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / CDU Schotten
Stadtparlament wird nicht verkleinert
Die Schottener politischen Gremien werden nicht verkleinert. In seinen Vorschlägen für ein Haushaltssicherungskonzept hatte der Heppenheimer Berater Professor Jochen Struwe vorgeschlagen, den Magistrat, die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte zum Teil drastisch zu verkleinern.
Dies war in den beiden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) von den Sprechern aller Fraktionen abgelehnt worden. Lediglich im Hinblick auf die Stadtverordnetenversammlung plädierte die CDU-Fraktion für eine Verkleinerung. Durch eine Verringerung der Zahl der politischen Repräsentanten würden zwangsläufig weniger Stadtteile in den politischen Gremien vertreten sein. Auch gingen gerade von den Ortsbeiräten viele Initiativen für ehrenamtliche Einsätze aus, lauteten die Argumente gegen eine Verkleinerung.
27.03.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg
Ausschuss beschließt gegen die Stimmen der CDU Doppelhaushalt
Mit Stimmenmehrheit der Kooperation von SPD und FDP beschloss der Ausschuss, für die Jahre 2010 und 2011 einen Doppelhaushalt aufzustellen.
16.03.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg
CDU widerlegt Aussagen der Bürgermeisterin
"Leicht zu widerlegen" seien die Aussagen von Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky (SPD) (Kreis-Anzeiger vom 13. März) zur "Einstimmigkeit" des Beschlusses für die Erstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes, teilt die Schottener CDU mit. Nach der Gemeindeordnung müsse ein solches Konzept erstellt werden und mit dem städtischen Haushaltsplan der Aufsichtsbehörde vorgelegt werden, wenn der Haushalt nicht ausgeglichen werden könne. Dies sei sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr der Fall.
09.03.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / Stefan Weil
CDU Schotten für Stärkung des ländlichen Raums
Einstimmig verabschiedeten die Schottener Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag der CDU eine Resolution zur "Stärkung des ländlichen Raums". Darin werden der hessische Landtag und die Landesregierung aufgefordert, die strukturellen Nachteile des ländlichen Raums durch geeignete Maßnahmen auszugleichen. Aufgeführt werden der Kommunale Finanzausgleich und die Schlüsselzuweisungen, das Kommunalabgabengesetz, die Wasserver- und Abwasserentsorgung, die Dorferneuerung und Ausgleichsmaßnahmen.
06.03.2010 - KA für Wetterau und Vogelsberg / Stefan Weil
Die sofortige Schließung von sechs und die mittelfristige Stilllegung von drei weiteren Dorfgemeinschaftshäusern war der politische Knaller, den Professor Jochen Struwe am Donnerstagabend in der Festhalle verkündete. Der Inhaber eines Beratungsunternehmens aus Heppenheim unterbreitete in seinem Gutachten Vorschläge und Empfehlungen für ein Haushaltssicherungskonzept, die den Stadtverordneten, den Ortsbeirats- und Magistratsmitgliedern sowie einer stattlichen Anzahl von Schottener Bürgern unter die Haut ging.